Ausstellung hello im Raum für Kunst vom 20. Juni bis 1. August 2026 – Neue Mitglieder der Darmstädter Sezession stellen sich vor

Sieben neue Mitglieder der Darmstädter Sezession geben gemeinsam in der Ausstellung hello im Raum für Kunst Darmstadt einen Einblick in ihre individuelle künstlerische Arbeit, welche ein weites Feld an Disziplinen umfassen – von Malerei über Fotografie, Bildhauerei, Bewegtbild und Machine Learning über Rauminterventionen und Installationen bis hin zu Performance. Der Ausstellungsraum in der Darmstädter Innenstadt verwandelt sich in einen Erfahrungsraum, der sowohl individuelle Ausdrucksformen zeigt als auch gemeinsame Schnittstellen hervorhebt. Dabei werden spannende Einblicke in die Fragen, Gefühle und Sichtweisen gewährt, mit denen sich die Künstler*innen aus ihren vielfältigen Perspektiven und kulturellen Hintergründen heraus auseinandersetzen – mal konfrontativ, mal verbindend.

Ankabutas Tagebuchseiten leben von einer Intensität der Beobachtungsgabe, die sich – ob mit Bleistift, Aquarellfarben oder Nadel und Faden – ebenso träumerisch wie tageshell, ebenso humorvoll und zärtlich wie (selbst)kritisch ihrer mittelbaren sowie unmittelbaren Umgebung widmet und immer das Menschlich Allzu Menschliche im Blick hat – im steten Bewusstsein eigener Fremdheit in jeder Annährung.
https://www.ankabuta.com/portfolio/
Christine Biehler verwandelt spartenübergreifend Räume in poetische Raumbilder durch raumgreifende, oft ephemere Installationen und Interventionen, die den Dialog mit der vorgefundenen Architektur oder dem gesellschaftlichen Kontext suchen. Die Werke nutzen oftmals flüchtige Werkstoffe und sind von vornherein als „temporäre Stücke“ gedacht: Skulptur gewinnt eine zeitliche Dimension.
www.christinebiehler.de
Florian Albrecht-Schoeck, arbeitet überwiegend mit den Medien Fotografie, Fotogrammetrie sowie KI und Machine Learning. Im Fokus seiner Arbeit steht oftmals die Suche nach Definition von Wurzeln, Identität, Herkunft und Zugehörigkeit – Im Kontext von Gesellschaft, Politik und Individualität.
www.albrecht-schoeck.com
Jana Hartmann arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaften. In ihren Langzeitprojekten beschäftigt sie sich mit dem vielschichtigen und ambivalenten Verhältnis von Natur und Kultur. Ihre Arbeiten präsentiert sie in themenspezifischen Künstlerbüchern und Rauminstallationen.
www.janahartmann.eu
Marita Damkrögers großformatige Aquarelle bestehen aus vertikalen und horizontalen Pinselzügen, die auf einem sehr eigenen Rhythmus basieren. Durch die hohe Transparenz der vielfach übereinandergelegten Farbschichten entsteht ein wahrhaftiger Farbraum, in dem das Licht nicht nur mehr von außen auf das Papier trifft, sondern auch aus der Tiefe der Lasuren zu emittieren scheint.
www.maritadamkroeger.de
Michelle Concepción verbindet abstrakte Malerei mit der Logik der Naturwissenschaft. Ihr Werk ist das Resultat systematischer Forschung und Experimentierfreude. Dabei lotet sie die Grenzen ihres Materials ständig neu aus, um Parallelen zwischen Kunst und der physischen Welt sichtbar zu machen. 
www.michelleconcepcion.com
Snežana Golubović versteht Kunst als inneren Ort, an dem Leben und Imagination ineinanderfließen. In ihrer Arbeit werden Raum, Zeit, Form, Körper und Präsenz zu beweglichen Zuständen zwischen Fantasie und Wirklichkeit. In Performances im Zusammenspiel von Werk, Publikum und eigener Erfahrung entstehen fragile Momente, in denen Grenzen sichtbar und zugleich verschiebbar werden – ein offener Raum der Verwandlung.
www.snezanagolubovic.com

 

hello
20. Juni – 01. August 2026
Vernissage mit Performance: 19. Juni 2026, 19 Uhr – die Künstler*innen sind anwesend
Raum für Kunst, Luisenstraße 16, 64283 Darmstadt
Öffnungszeiten: Do und Fr 16-19 Uhr; Sa 12-15 Uhr
Eintritt frei